Ein neuer Tag, eine neue Herausforderung

Es gibt nicht viele deutschsprachige Blogs, in denen sich Menschen mit Diabetes zu ihren täglichen Herausforderungen und ihren Behandlungsgeschicken und -missgeschicken äußern. Ich bin online zuletzt über einen australischen Menschen mit Diabetes gestolpert (Frank, https://www.type1writes.com/) und fand den Blog so lesenswert, dass ich mich dadurch motiviert gefühlt habe, selbst wieder zu bloggen. Nicht zu Fotografie wie früher, sondern zu dem Thema, das mich in den letzten 9 Monaten extrem beschäftigt und weitergebracht hat: das Loopen.

Was ist Loopen?

Für alle, die mit dem Begriff noch nicht in Berührung gekommen sind, hier eine Erläuterung (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): Loopen bedeutet, dass man das Kreislaufsystem in der Diabetesbehandlung schliesst, indem man die im Körper gemessene Blutzuckerkonzentration mit der Aktivität der Insulinpumpe in einer ständigen Behandlungsschleife zusammenwirken lässt.

Bildlich gesprochen bedeutet das:

Das CGM (System zur kontinuierlichen Blutglukosebestimmung, zB von der Firma Dexcom) misst einen Blutzuckerwert.

Ein Algorithmus im Steuerungssystem bestimmt die Wahrscheinlichkeit, wohin sich der Wert in der nahen Zukunft entwickeln wird.

Die Insulingabe wird an die Vorhersage angepasst, indem die Insulinpumpe ferngesteuert die Basalgabe verändert oder einen zusätzlichen Bolus verabreicht.

Der Blutzuckerwert verändert sich aufgrund der angepassten Insulindosierung.

EIgentlich ganz einfach, wie das Heizungssystem bei uns zu Hause? Jein. Ein paar Herausforderungen gibt es. Und genau dafür wird dieser Blog sein.

Themen der Zukunft auf diesem Blog:

  • Wie richte ich ein Closed Loop System ein?
  • Wie ist die rechtliche Situation des Loopens?
  • Was sagt der Diabetologe zum Loopen?
  • Wie haben sich meine diabetesrelevanten Gesundheitswerte (Blutzucker, HbA1C, Time in Range, Nerven, Gefäße, Erschöpfungszustand, etc) verändert?
  • Kann man ethisch verantwortlich handelnd sein Kind loopen lassen?
  • und viele weitere Themen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr zu regelmäßigen Lesern dieses Blogs werdet. Als Typ 1 Diabetiker seid ihr seid nicht alleine mit euren Fragen und Problemen!

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